Wer kennt das nicht? - Man drückt auf den Startknopf seines Rechners und … es passiert nichts! Was nun? Für die Computer in den Klassen- oder Lehrerzimmern der Bremer Schulen gibt’s seit 1999 einen „Rettungsdienst“: S3 – das bedeutet übrigens „Schul Support Service“ – wurde im Rahmen eines Uni-Projekts aus der Wiege gehoben.
Begonnen hat alles 1998 mit dem Seminar „IT-Management in Schulen“ im Rahmen des Informatikstudiums an der Universität Bremen. Dort entwickelten Studenten einen Mediennutzungsplan für zwei Bremer Schulen.
Nachdem das Seminar beendet war, wurde das Konzept der Bremer Landesbildstelle, dem heutigen Zentrum für Medien (Landesinstitut für Schule), vorgestellt. In einem weiterführenden Projekt waren die Studenten ab 1999 für die Computer in den Bremer Schulen zuständig. Zum 01.01.2001 wurde das Projekt dann in den Schul-Support-Service e.V. überführt.
Zunächst standen grundlegende IT-Aufgaben im Mittelpunkt der Arbeit von S3, wie die Behebung von Problemen an einzelnen Computern. Das heutige Arbeitsfeld reicht von Netzwerkadministration bis hin zur Skriptprogrammierung, Softwareverteilung und Konzeptentwicklung. Und um Arbeitsaufträge vonseiten der Schulen entgegenzunehmen, ist eine Telefonhotline bei S3 eingerichtet.
Gemeinnützigkeit und Professionalität stehen im Vordergrund der Arbeit des Schul-Support-Service e.V.. Schulen erhalten von S3 einen qualifizierten Service für den Betrieb ihrer Computer. Die studentischen Mitarbeiter von S3 können ihre fachlichen Kompetenzen, die sie im Studium erworben haben, in der praktischen Anwendung unter Beweis stellen, und erhalten so mit der Arbeit bei S3 eine berufsvorbereitende Qualifizierung.*
Insgesamt nehmen derzeit ungefähr 120 Schulen der Stadtgemeinde Bremen den Service von S3 in Anspruch. Um die Kommunikation zwischen den Schulen und S3 zu erleichtern, gibt es für viele Schulen einen zugeteilten S3-Mitarbeiter. Der Schul-Support-Service beschäftigt sowohl hauptberufliche Techniker, als auch Studierende. Den Service von S3 können alle allgemeinbildenden Bremer Schulen kostenlos in Anspruch nehmen.
*siehe Vereinssatzung des Schul Support Service e.V.
Welche Schulen werden von S3 unterstützt?
In der Stadtgemeinde Bremen werden grundsätzlich allgemeinbildende Schulen vom Schul-Support-Service unterstützt.
Welche Leistungen bietet der Support?
Der Schul-Support-Service betreut Unterrichts-PCs, Netzwerke, Peripheriegeräte und Server, die im Unterricht an allgemeinbildenden Schulen eingesetzt werden. Unser Service erstreckt sich von der täglichen Hotline, über Fernwartung, bis hin zu Vor-Ort-Besuchen bei Ihnen in der Schule.
Die Hotline ist außerdem für die Aufnahme von Support-Belangen innerhalb des Verwaltungsnetzes zuständig.
Welche Leistungen werden nicht durch den Support abgedeckt?
Gänzlich ausgenommen vom Schul-Support sind die Computeranlagen in der Schulverwaltung. Die Hotline nimmt allerdings die Support-Belange auf und leitet sie an den entsprechenden Zuständigkeitsbereich weiter.
Was kostet der Support?
Für die allgemeinbildenden Schulen ist der Support kostenlos. Die Kosten für diesen Service werden von der Senatorin für Bildung und Wissenschaft des Landes Bremen übernommen.
Wer führt den Support durch?
Der Schul-Support wird von hauptberuflichen Technikern und nebenberuflichen Studierenden durchgeführt.
Wie können Sie uns erreichen?
Sie können uns über die Hotline unter 361-6600 erreichen. Sie ist werktags von 8-16 Uhr besetzt. Weiterhin steht Ihnen die Möglichkeit offen, uns per Mail unter support@schul-support-service.de zu kontaktieren.